Home-Office – Empfehlungen aus der Praxis

Viele Arbeitnehmer sind zufrieden im Home-Office. Sie haben sich aktiv dafür entschieden und konkrete Umgangsformen entwickelt. Sie schätzen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die sie selbst organisieren können.

Aktuell müssen jedoch viele plötzlich zum ersten Mal Home-Office machen ohne freiwillige Wahl und ohne Vorlauf. Dazu kommt, dass Kinder jeden Alters zuhause betreut werden wollen.

 

Die wichtigste Grundregel – insbesondere für Frauen – lautet:

Nimm deine Arbeit ernst! Wenn du es nicht tust, wie soll es dann jemand anderer tun? Es gilt, im Zuhause eine echte Arbeitsverfassung herzustellen.

Das gelingt, indem der sonstige Arbeitsplatz kopiert wird. Genau wie dort machen feste Arbeitszeiten und Pausen Sinn. Sie geben Halt und Struktur.

 

Voraussetzungen schaffen

  1. Idealerweise ein Raum mit Tür, die geschlossen werden kann.
  2. Darin ein fester Platz mit Technik, gutem Licht, ergonomischem Stuhl und Tisch (90 Grad Haltung für Arme und Beine) – besonders motivierend ist ein guter Ausblick!
  3. Dem Arbeitgeber feste Arbeitszeiten kommunizieren – Ideen und Regeln zur Beschäftigung der Kinder.

 

Rahmenbedingungen sichern

  1. Den Kindern erklären – ihr seid sonst in Kindergarten und Schule und wir im Job. Wir sind zwar jetzt zufällig alle zuhause, machen dort aber das, was wir sonst woanders machen…
  2. Nach der Arbeit etwas Schönes machen, damit sich ein Rhythmus etablieren kann. Quality time einführen – wenig Zeit, die aber intensiv zusammen verbringen.
  3. Am Anfang mit Belohnungen und Bestechungen arbeiten, bis die neue Situation akzeptiert wird und sich selbstverständlich anfühlt.
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